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Ablauf · Schritt für Schritt

So läuft ein Familienshooting bei mir ab — von der ersten Mail bis zur fertigen Bildgalerie

Ein ehrlicher Blick hinter die Kulissen — wie eine Anfrage zu einem Shooting wird, was während der 90 Minuten wirklich passiert und wie ihr eure Bilder am Ende bekommt. Ohne Mysterium, ohne Schnickschnack.

Ablauf 12 Min. Lesezeit

Wenn ihr noch nie ein professionelles Familienshooting gemacht habt, ist das Ganze wahrscheinlich eine leichte Blackbox: „Wir melden uns, dann kommt ein Fotograf, dann gibt’s Bilder.” Klar, in Summe stimmt das. Aber wenn ich Familien beim ersten Vorgespräch zuhöre, höre ich Unsicherheit: Wie lange sind wir da? Müssen wir was vorbereiten? Was passiert, wenn die Kinder keinen Bock haben? Und wann kommen die Bilder?

Dieser Artikel beantwortet all das — chronologisch, mit allen Details, die mich selbst interessiert hätten, bevor ich zum ersten Mal gebucht habe.

Das mittlere Drittel eines typischen Shootings — wenn die Kinder vergessen haben, dass da jemand mit Kamera steht.

Das Ganze in Zahlen


Schritt 1: Die erste Nachricht

Laptop mit Anfrageformular für ein Familienshooting und Kaffee im Morgenlicht
Meistens schreibt ihr nachts um 22 Uhr. Ich antworte meistens am nächsten Vormittag bei Kaffee.

Die meisten Familien schreiben mir über das Anfrage-Formular. Was hilft in der ersten Nachricht — und was ihr getrost weglassen dürft:

Was hilft:

  • Ungefährer Wunschzeitraum („wir hätten an Juni gedacht, gerne ein Wochenende”).
  • Wie viele Personen inkl. Alter der Kinder („wir sind drei Erwachsene + 2 Kinder, 4 und 7”).
  • Anlass („einfach mal wieder Familienbilder” oder „Papa wird 50”).
  • Grobe Idee vom Ort („Fulda oder Umgebung”) — aber ich helfe auch, wenn ihr keinen Plan habt.

Was ihr weglassen könnt:

  • Ausführliche „Wir-über-uns”-Texte.
  • Detaillierte Kleidungsfragen (das regeln wir später).
  • Entschuldigungen, dass eure Kinder „eigentlich nicht so still halten” (das hält niemand still — das ist nicht mein Problem, das ist die Grundlage meiner Arbeit).

Ich antworte meist noch am selben Tag, spätestens am nächsten. Wenn ich zwei Tage brauche, ist das ein Zeichen, dass ich im Shooting bin — ich melde mich dann trotzdem.


Schritt 2: Die Antwort und das Angebot

Auf eure Anfrage bekommt ihr keine „Pauschal-Antwort” mit Kalender-Link. Was ich schicke:

  1. Ein kurzes persönliches Wort (ich schreibe nicht „Sehr geehrte Familie Müller”).
  2. Ein oder zwei Paket-Empfehlungen, die zu eurer Beschreibung passen — mit ehrlicher Begründung, warum.
  3. 2–3 konkrete Termin-Vorschläge in eurem Wunschzeitraum.
  4. Einen Vorschlag fürs Vorgespräch — meist ein Telefonat, auf Wunsch aber auch ein kurzes Treffen (gegen 0 €, ich nehm mir die Zeit gern).

Schritt 3: Das Vorgespräch

Aufgeschlagenes Notizbuch mit Shooting-Ablauf und Kaffeetasse im Morgenlicht
15 Minuten am Telefon. Danach haben wir beide ein klares Bild — und ihr entscheidet in Ruhe.

Das Vorgespräch ist die wichtigste Viertelstunde des ganzen Prozesses. Nicht übertrieben. Wenn hier die Chemie nicht stimmt, bringt das schönste Shooting nichts.

Was ich frage:

  1. Wer seid ihr als Familie gerade? Klingt nach „großer Frage”. Ist aber gemeint wie: Seid ihr laut oder leise? Bewegt ihr euch viel oder seid ihr eher Sofa-Typen? Wer von euch ist vor der Kamera schüchtern? Wer „führt”?

  2. Was war der letzte Moment, in dem ihr als Familie besonders ihr selbst wart? Oft erzählen mir Eltern dann von Frühstück-am-Wochenende, einem Spaziergang, einer Quatsch-Stunde im Wohnzimmer. Das ist meine Shooting-Vorlage.

  3. Welches Bild müsst ihr am Ende haben? (Ein Bild. Nicht zehn.) Das könnte sein: „Wir vier im Tragetuch, Blick in die Kamera”, oder „Papa mit den beiden Kids in der Hängematte”, oder „Mama und Oma nebeneinander, egal wie”. Ich reserviere für dieses Bild die ersten 20 Minuten des Shootings.

  4. Was macht euch Sorge? Häufigste Antworten: „unsere Dreijährige hat Kamera-Phobie”, „Papa hasst Fotografiert-Werden”, „unser Jüngster schreit immer ab 17 Uhr”. All das nehme ich ernst und plane drum herum.

  5. Was zieht ihr an? Hier gebe ich konkrete Tipps (siehe unten), je nach Ort und Stimmung.

Nach dem Vorgespräch wisst ihr: wie wird das ablaufen, was erwartet mich, wird das mit meinem Kind / Partner funktionieren. Erst dann entscheidet ihr. Kein „buchen sie jetzt”-Druck.


Schritt 4: Die Tage vor dem Shooting

Gefaltete Outfit-Stapel in warmen Naturfarben auf einem Bett vor dem Familienshooting
Eine Woche vorher: die Outfits liegen bereit. Anprobe vorher nicht vergessen — vor allem bei Kindern.

10–14 Tage vor dem Shooting schicke ich euch eine kurze E-Mail mit:

  • Konkretem Ort, Treffpunkt, Uhrzeit.
  • Wetter-Einschätzung (ich schau 10 Tage vorher und dann nochmal 3 Tage vorher).
  • Outfit-Vorschläge.
  • Antwort auf konkrete Fragen, die ihr noch habt.

Outfit-Empfehlungen (ohne Dogma)

Was funktioniert gut:

  • Erdtöne, Naturfarben, gedeckte Farben: Beige, Oliv, warmes Grau, Rostrot, Senfgelb.
  • Max. 2–3 Farbtöne innerhalb der Familie, aber nicht „wir tragen alle dasselbe Weiß”.
  • Texturen: Strick, Wolle, Leinen, Jeans — Materialien, die Licht gut aufnehmen.
  • Schichten: Ein Pullover über einem T-Shirt, eine Jacke dazu. Gibt mir Spielraum.

Was nicht funktioniert:

  • Neonfarben (leuchten auf Fotos unnatürlich).
  • Große Logos, Cartoon-Figuren, Werbeprints.
  • Rein schwarze + rein weiße Kontraste nebeneinander (außer ihr mögt das bewusst).
  • „Sonntags-Anzug” bei Kindern, die nicht gewohnt sind, sich fein zu machen.

Wetter-Strategie

Ich schaue 3 Tage vorher ins Wetter und schreibe euch eine kurze Einschätzung:

  • Sonne: Wir bleiben beim Plan. Ich verschiebe die Uhrzeit ggf. auf 1 h später/früher.
  • Bewölkung: Oft die schönste Licht-Situation. Kein Anlass, was zu ändern.
  • Nieselregen: Wir machen weiter, ich bringe einen Regenschirm (kann auf Bildern sogar schön sein).
  • Gewitter / Starkregen: Wir verschieben kostenlos. Ich schlage zwei Ersatztermine vor.

Eure Entscheidungsgrenze: Falls ihr euch bei leichtem Regen unwohl fühlt, sagt’s mir. Ich respektiere das. Das Shooting wird nicht besser, wenn ihr euch reinzwingt.


Schritt 5: Der Shooting-Tag

Die ersten fünf Minuten. Ich mache noch keine Bilder — ich lerne gerade den jüngsten Typen kennen.

15–30 Minuten vor Start

Ich bin vor euch am Treffpunkt, meistens 15–20 Min vorher. In der Zeit:

  • Laufe ich die Location ab, checke das Licht.
  • Stelle die Kamera ein (Belichtung, Farben), damit ich später nicht fummele.
  • Trinke einen Kaffee (ich geb’s zu).

Die ersten 10 Minuten mit euch

Ich begrüße euch mit Handschlag — den Kindern bleibt die Wahl, ob sie Ja sagen. Keine Umarmung für ein 3-jähriges Kind, das mich nicht kennt. Dann:

  • Ich hocke mich auf Kinderhöhe hin und stelle mich kurz vor.
  • Zeige ihnen meine Kamera, frage, ob sie reingucken wollen (fast immer: ja).
  • Mache ein oder zwei „Spaß-Bilder” von ihnen, ohne Plan, damit sie merken, dass ich nicht bedrohlich bin.

Parallel spreche ich mit euch Eltern: „Wie geht’s euch? Habt ihr schon gegessen? Braucht jemand eine Pause?” Wenn das Shooting um 17 Uhr startet, war der Tag für Kinder schon lang. Das darf ich nicht ignorieren.

Minute 10–40 — wir kommen an

Die Phase, in der alle vergessen, dass sie vor einer Kamera sind — und genau darum sind diese Bilder die besten.

In den ersten 30–40 Minuten fotografiere ich schon, aber das wisst ihr kaum:

  • Ich bin bei euch, aber 3–6 Meter weg.
  • Ich rede mit euch, ich bin nicht stumm.
  • Ich schicke euch manchmal los („geht mal da vorne entlang”), beobachte, lasse euch machen.
  • Ich inszeniere nicht („halt mal das Kind höher”, „dreh dich nach links”) — außer zu Beginn ganz kurz für zwei „Anker-Bilder”.

Was ich vermeide: „Alle bitte mal hierher schauen und lächeln!” Das sagt in meinem Shooting in 90 Minuten nicht einmal. Wenn es einen Gruppenblick in die Kamera gibt, entsteht der freiwillig — oder ich bitte euch subtil („macht mal euer Gesicht lang und schaut, wer länger kann” — Kinder machen das gerne, das löst oft echtes Lachen aus).

Minute 40–60 — das Herz des Shootings

Jetzt sind alle angekommen. Die Kinder haben vergessen, dass ich da bin. Ihr merkt plötzlich, ihr steht wirklich zusammen — nicht vor einer Kamera, einfach im Moment.

Das sind die 20 Minuten, aus denen 80 % meiner Bilder am Ende kommen. Ich bewege mich viel, wechsele Perspektive (von der Hocke, von ganz unten, von weiter weg). Ich bitte euch kaum noch um was.

Minute 60–90 — Varianten & Details

Die Detail-Phase. Einer der Momente, in dem ich euch vergesse und nur noch Hände fotografiere.

In der letzten halben Stunde:

  • Konstellations-Wechsel: Mama allein mit Baby, Papa mit den Großen, Geschwister zu zweit, Oma dazu.
  • Details: Hände, Füße, Schuhe im Gras, das Kuscheltier auf der Parkbank.
  • Das „Anker-Bild” wiederholen (das eine, das ihr im Vorgespräch genannt habt) — jetzt, wo alle entspannt sind, gelingt es meist besser als am Anfang.

Das Ende

Ich frage: „Magt ihr noch weiter, oder seid ihr durch?” Die Antwort ist selten „noch weiter”. Wir hören dann auf. Ich bleibe nicht 15 Min länger, weil das bezahlt ist — das Shooting hört auf, wenn ihr durch seid.

Ich zeige euch 3–4 Vorschaubilder auf der Kamera (keine Bewertung von eurer Seite nötig — nur damit ihr seht, dass schon was gut ist). Handschlag. Bis bald.


Schritt 6: Zwischen Shooting und Bildlieferung

Tag 4 nach dem Shooting. Ich sitze seit 3 Stunden an euren Bildern. Das ist der unsichtbare Teil der Arbeit.

Die 10–14 Tage zwischen Shooting und Galerie:

Tag 0–1: Sichten. Ich gehe durch alle 600–1200 Aufnahmen, markiere die 80–150 starken. Tag 2–3: Nochmals durch. Die 80–150 werden zu 40–70 Finalisten. Tag 4–7: Jedes einzelne Bild wird bearbeitet — Farben, Licht, Haut, Bildschnitt, ggf. Retusche. Tag 8–10: Finale Kontrolle, Online-Galerie aufsetzen. Tag 10–14: Ihr bekommt den Link.

Was ich in dieser Zeit nicht tue: euch zwischenzeitlich „Vorschau-Bilder” schicken. Das tut keiner Familie gut — ihr werdet nervös, wollt Auswahl beeinflussen, seht halbfertige Bilder. Ihr bekommt alles auf einmal, wenn es fertig ist.


Schritt 7: Die Bildübergabe

Die Galerie: raster-schön, passwortgeschützt, ihr könnt herunterladen, teilen, Favoriten markieren.

Ihr bekommt eine Online-Galerie. Konkret:

  • Link per E-Mail + Passwort.
  • Alle fertigen Bilder in voller Auflösung zum Download.
  • Unterteilung in Kategorien (z. B. „Gruppe”, „Kinder einzeln”, „Details”, „Draußen”, „Drinnen”).
  • „Favoriten”-Funktion: Ihr könnt 5–10 Lieblingsbilder markieren. Das hilft, falls ihr Prints bestellen wollt.
  • Teil-Links: Ihr könnt Großeltern einen eigenen Link schicken, mit dem sie einzelne Bilder herunterladen können.

Was ihr mit den Bildern machen dürft

  • Privat: Alles. Drucken, als Hintergrund nutzen, verschenken, in Alben kleben, an die Wand hängen.
  • Social Media: Ja, gerne — mit oder ohne Erwähnung von mir. Ich zwinge euch nicht zur „Credit-Pflicht”.
  • Vervielfältigung für gewerbliche Zwecke: Einfach kurz fragen. Bei Stock-Nutzung oder Marketing-Einsatz regeln wir eine kleine Lizenz.

Wie lange bleibt die Galerie online?

12 Monate. Danach archiviere ich — auf Wunsch verlängere ich kostenlos. Die hochauflösenden Originale kann ich auch Jahre später noch rausschicken. Ihr müsst sie nicht am Tag 1 herunterladen, falls euer Speicher gerade voll ist.


Schritt 8: Was danach (optional) kommt

Die meisten Familien sind nach der Galerie fertig. Ein Teil macht aber noch was:

Prints, Alben, Wandbilder

Wenn ihr möchtet, bestellt ihr Prints direkt über die Galerie (ich habe einen Partner-Shop mit fairen Preisen) oder ihr lasst euch von mir beraten. Fotobuch-Layout mache ich auf Wunsch gegen Honorar — das ist dann kein „Klick-Produkt”, sondern durchdacht.

Nachbestellungen / Bearbeitungs-Wünsche

Wenn ihr ein Bild in Schwarzweiß wollt, eines heller/dunkler als in der Galerie, oder einen anderen Ausschnitt — sagt’s mir. Das mache ich kostenlos für bis zu 10 Bilder pro Shooting. Danach gegen Kleinhonorar.

Wiederkommen

Viele Familien melden sich nach 12–18 Monaten für ein „Update”-Shooting. Als Stammkund:innen bekommt ihr 10 % Rabatt auf das nächste Paket.


Was schief gehen kann — und wie ich damit umgehe

Wie ich damit umgehe:

1. Ich bleibe ruhig. Das ist kein Marketing-Versprechen, das ist Handwerk. Wenn ich nervös werde, werdet ihr nervös. Also bin ich der entspannteste Typ der Szene.

2. Ich biete Pausen an. Wenn ein Kind weint, gehe ich 5 m weg, stelle die Kamera ab, frage ob wir pausieren. Meist beruhigt sich das innerhalb von 10 Minuten.

3. Ich ändere den Plan. Wenn outdoor nicht geht (Wind, Regen, Laune), fragen wir spontan, ob euer Auto bis nach Hause fährt — Shooting zuhause hat schon mehrmals einen Outdoor-Plan gerettet.

4. Wenn wirklich nichts geht: Ich verschiebe ohne Extra-Kosten. Zwei Wochen später, nochmal neu. Das ist bei mir bisher einmal pro Jahr passiert, und die Familien waren hinterher dankbar, dass wir es abgebrochen haben statt gequält weiter zu machen.


FAQ — Die häufigsten „Aber-was-ist-wenn…”-Fragen

Was, wenn unser Kind wirklich keine Lust hat?

Bei Kindern ab 4–5 Jahren ist das meistens ein Thema von 5–10 Minuten. Ich rede dann mit ihnen, biete Kekse an, erzähle einen Witz. Funktioniert zu 95 %. Falls es gar nicht geht, fotografiere ich ohne dieses Kind die Erwachsenen und versuche später nochmal. Zwang: nie.

Können wir mit Hund kommen?

Ja, gerne. Bitte ausgelastet (morgens noch ne Runde spazieren) und bei Fuß-Training, damit er sich nicht im Bild verselbstständigt.

Können Oma und Opa mit?

Absolut. Viele meiner schönsten Bilder entstehen in Drei-Generationen-Konstellationen. Sagt es im Vorgespräch, dann planen wir genug Zeit ein.

Müssen wir alle genau pünktlich sein?

Wenn ihr 10 Minuten später kommt, macht das nichts. Wenn ihr 30 Minuten später kommt, verlieren wir einen Teil des goldenen Abendlichts — und das ist schade. Seid ehrlich mit euch: wenn ihr normalerweise „immer zu spät” seid, plant das Shooting 30 Min früher als „eigentlich nötig”.

Kann ich vor der Kamera entspannen, wenn ich mich auf Fotos immer unwohl fühle?

Fast immer: ja, bei mir schon. Weil ich euch nicht „ins Bild stelle”, sondern euch begleite. Der Moment, in dem ihr zum ersten Mal kein Selbstbild mehr kontrolliert — meistens Minute 20 — ist auch der Moment, in dem die ersten echten Bilder entstehen.


Zusammenfassung — euer Aufwand, ehrlich gerechnet

Das ist der gesamte Zeitaufwand, den ihr als Familie investiert — plus meine 10–15 Stunden Arbeit im Hintergrund. Und am Ende: 40–70 Bilder, die in 20 Jahren noch in eurem Zuhause leben.


Nächste Schritte

Wenn ihr so weit seid:

  1. Schreibt mir zwei, drei Sätze zu eurer Familie. Anfragen →
  2. Ich antworte am selben oder nächsten Tag.
  3. Wir telefonieren 15 Minuten.
  4. Ihr entscheidet in Ruhe.

Falls ihr noch unsicher bei Locations seid: siehe Die 9 schönsten Foto-Locations in Fulda. Falls ihr noch unsicher bei Preisen seid: siehe Was ein Familienshooting wirklich kostet.

Kein Druck. Wir haben Zeit.

Häufige Fragen zu diesem Thema

Wie lange dauert ein Familienshooting?

Das eigentliche Fotografieren dauert 60–120 Minuten. Inkl. Anfahrt, Kennenlernen und Aufbau seid ihr 2–3 Stunden mit mir zusammen. Verteilt über die gesamte Buchung sind das maximal 4 Stunden eurer Zeit über 4–6 Wochen.

Wie weit im Voraus sollte ich buchen?

4–10 Wochen vor Wunschtermin reichen für die meisten Termine. Im Herbst (September–Oktober) gerne mehr Vorlauf, weil das die Hauptsaison für Outdoor-Shootings ist.

Wie schnell antwortet Stefan auf Anfragen?

Meist innerhalb von 24 Stunden. Wenn ich gerade auf einer Hochzeit bin, kann es 1–2 Tage dauern — dann hört ihr aber spätestens am Folgetag von mir.

Wie schnell bekomme ich die Bilder?

10–14 Tage nach dem Shooting als private Online-Galerie. Express auf Wunsch (gegen Aufpreis) auch in 3–5 Tagen.

Was passiert, wenn die Kinder am Shooting-Tag keinen Bock haben?

Genau dann mache ich meine Arbeit. Ich plane Pausen ein, lasse die Kinder spielen, fotografiere die Eltern oder Geschwister, mache eine Snack-Runde. Der Plan B ist nicht „durchziehen" — sondern Tempo rausnehmen, bis es wieder passt. Das gehört zur dokumentarischen Arbeit dazu.

Was muss ich vorm Shooting vorbereiten?

Wenig. Outfits eher schlicht, ohne große Logos und Knallfarben. Kinder ausgeruht und satt. Snacks und Wasser bereithalten. Mehr braucht's nicht — den Rest erledigen wir gemeinsam vor Ort.

Eine kurze Gegenfrage

Warum kostet das so viel?

Wenn jemand mich fragt „Warum 599 € für einen Nachmittag?", stelle ich gern die Gegenfrage: Wie viel kostet ein Familienauto? Ein Urlaub auf Mallorca? Der neue Kühlschrank?

Alle drei zahlt ihr ohne zu blinzeln, weil sie „nützlich" sind. Sie halten 5–15 Jahre. Ein gutes Familienbild hält ein Leben lang — und danach noch eines. Es hängt an eurer Wand, landet in den Erinnerungsalben der Großeltern, wird bei der Einschulung rausgeholt, zur Hochzeit eurer Kinder wieder. Kein Euro, den ihr in ein ehrliches Familienbild steckt, ist verloren.

Wir sind die erste Generation, die Fotos in großer Zahl hinterlässt — aber kaum welche, die es auf Papier geschafft haben. In 30 Jahren werden eure Kinder nicht durch ein iCloud-Archiv scrollen. Sie werden eine Schublade öffnen — und hoffen, dass Papier-Bilder drin sind.

Ausführlicher dazu im Magazin-Artikel Was ein Familienshooting wirklich kostet.